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Gewerbeabfälle gemischt zur Verwertung
Was sind hausmüllähnliche Gewerbeabfälle?
Unter hausmüllähnlichen Gewerbeabfälle versteht man gemischte Abfälle aus Gewerbebetrieben und Verwaltungen. Dabei handelt es sich um Verpackungen, Büroabfall, Kantinenabfall, Produktionsabfälle.
Was sind verwandte Abfälle?
Was sollten hausmüllähnliche Gewerbeabfälle nicht enthalten?
  • Sonderabfall
  • rohe Fleisch- und Fischabfälle
  • bei Verwertung: Nassmüll
Wie werden hausmüllähnliche Gewerbeabfälle entsorgt?
bei Verwertung:
Aussortieren der Wertstoffe und Recycling der gewonnenen Fraktionen, alternativ bei heizwertreichen Gewerbeabfällen auch eine thermische Verwertung

bei Beseitigung:
Deponie oder Verbrennung

Was Sie über die Entsorgung von hausmüllähnlichen Gewerbeabfälle wissen sollten:
Die Gewerbeabfallentsorgung ist mit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zum Gegenstand des Streites zwischen privaten und kommunalen Entsorgern geworden.

Dabei geht es um die Frage, ob Gewerbeabfälle "Abfälle zur Verwertung" oder "Abfälle zur Beseitigung" sind.

Werden Gewerbeabfälle verwertet, so können private Entsorger die Entsorgung übernehmen. Sofern jedoch der Abfall beseitigt wird bzw. objektiv werden muss, unterliegen die Gewerbebetriebe dem Anschluss- und Benutzungszwang an die öffentliche Entsorgung.

In einigen Kreisen oder Kommunen dürfen private Firmen Beseitigungsabfällen zu den kommunalen Deponien oder Verbrennungsanlagen transportieren.

Auch die Gewerbeabfall-Verordnung hat leider nicht für Klarheit und allgemeine Rechtssicherheit gesorgt. Prinzipiell müssen nun Gewerbebetriebe Wertstoffe separat sammeln und verwerten. Nur bei bestimmten Gründen, z.B. mangelnder Platz, kann der Gewerbebetrieb die Abfälle in EINER gemischten Tonne werfen und durch einen privaten Entsorger verwerten lassen

Wichtig: Es dürfen dann keine biologischen Abfälle mit in dieser "Misch-Tonne" sein.

Der Gesetzgeber hat aber auch in der Gewerbeabfall-VO festgeschrieben, dass jeder Betrieb eine sog. "Restmüll-Tonne" der Kommune haben muss, und zwar "in ausreichender Größe". Jede Kommune bzw. jeder Landkreis setzt dieses nun aber ganz individuell um, zumeist mit vorgegebenem Behältervolumen je Mitarbeiter und Woche.

WICHTIG: Ab Juni 2005 dürfen Abfälle nicht mehr unvorbehandelt auf Deponien verbracht werden. Gewerbebetriebe müssen daher mit steigenden Entsorgungskosten rechnen!

Welche Behältertypen stehen für die Entsorgung von hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen zur Verfügung?
für kleinere Mengen:
Umleerbehälter 80 l - 1.100 l

für größere Mengen:
Umleerbehälter 2,5 - 6,5 cbm, Container, Selbstpresscontainer, Verdichtungsmaschinen

Was sollten Sie bei der Entsorgung von hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen beachten?
In manchen Regionen Deutschlands tobt ein richtiger Kampf um den Müll! Sofern Sie den Gewerbeabfall von privaten Anbietern verwerten lassen, müssen Sie für den Restabfall einen Behälter vom kommunalen Entsorger vorhalten

Entsorgen Sie vor allem die Nassabfälle über die Restmülltonne, da eine Verwertung nicht möglich ist.

Trennen Sie die Papierabfälle. Die Kosteneinsparung liegt bei ca. 50% gegenüber einer Entsorgung über den Gewerbeabfall. Die Trennung ist innerbetrieblich leicht durchzusetzen, z.B. indem Sie die Papierkörbe wieder zu echten "Papier"-körben machen.
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