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Altkleider
Was versteht man unter Altkleidern?

Unter Altkleider fallen Gebrauchtkleidung, Secondhand-Kleidung, Textilabfälle, Originalsammelware und im Prinzip alle Arten von Textilien.

Alttextilien können nach ihrem Endverwendungszweck in Bekleidungstextilien, Haustextilien, Heimtextilien und technische Textilien eingeteilt werden.

Was sind verwandte Abfälle?
Altschuhe, Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher und Schutzkleidung mit schädlichen Verunreinigungen (Sonderabfall)
Was gehört nicht in die Altkleidersammlung?
  • verdreckte Sammelware
  • kontaminierte Textilien (Filtertücher)
  • Öl-Putzlappen oder mit Lösemitteln durchtränkte Lappen
  • Verbunde (Textilien mit anderen Materialien)
  • Müll

Technische Textilien wie z. B. Filter, textile Verpackungen oder Geotextilien können insbesondere wegen gebrauchsbedingter Anhaftungen Sonderfälle darstellen und werden daher nicht als  Alttextilien bezeichnet.

Wie werden Altkleider verwertet?
Die in Deutschland gesammelten Altkleider (2007 z.B. ca. 750.000 t/p.a., Erfassungsquote: ca. 70%) werden zu 2/3 händisch nachsortiert und zu 1/3 unsortiert als Original-Sammelware nach Osteuropa exportiert.

Bei der Sortierung entstehen:

  • ca. 40% tragbare Gebrauchtkleider (Export nach Osteuropa und Afrika, sehr gute und modische Ware geht in den europäischen Markt)
  • ca. 35% Rohstoff für die Putzlappenindustrie (Weiterverarbeitung in Maschinen- und Automobilindustrie)
  • ca. 10% Rohstoff für die Vliesindustrie (Wiedereinsatz in Spinnereien und Webereien)
  • ca. 5% Rohstoff für die Papierindustrie (z.B. für Dachpappen)
  • ca. 10% Restabfall zur Entsorgung
Was Sie über Altkleider wissen sollten:
Nach statistischen Untersuchungen haben Altkleider noch 60% ihrer Lebensdauer vor sich, wenn sie in die Altkleidersammlung (oder die Mülltonne) gegeben werden.

Alttextilien sind ein weltweites Handelsgut. Der Marktpreis wird hier insbesondere durch den Preis für Primärfasern und die Preise für neue Kleidung (Neuware) bestimmt.

Auch die caritativen Sammler bedienen sich gewerblicher Sortierbetriebe und Handelsfirmen.

Es gibt deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Stadtware und Ware aus ländlichen Regionen: So sind Altkleider aus Hamburg und München besonders begehrt, weil hochwertig.

Wie werden Altkleider entsorgt?
Straßencontainer, Container auf dem Recyclinghof oder Sacksammlung

bei großen Anfallmengen in Unternehmen:
Container (geschlossene)

Was Sie mit Ihren Altkleidern auch noch machen können:
Gute gebrauchte Kleidung an caritative Kleiderkammern verschenken, die die direkt Bedürftigen einkleiden.

Je nach Marktlage treten immer wieder gewerbliche Sammler auf, die eine Haussammlung durchführen. Häufig übersieht man auf den Handzetteln oder Sammelsäcken den kleingedruckten Hinweis auf den gewerblichen Charakter der Sammlung.

Gewerbliche Sammler stellen auch z.B. auf Parkplätzen von Einkaufszentren kostenlos Container für die Sammlung von Alttextilien und Altschuhen auf. Teilweise bezahlen die Sammler sogar eine geringe Pauschale für die Stellfläche.

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